2023 Garmisch-Partenkirchen / Kleinwalsertal

Die Vorüberlegungen zum Urlaub in 2023 begannen schon sehr früh – vielleicht zu früh.

So – und schon ist der Urlaub wieder vorbei.

Mit unserem Enkel hatte ich die Etappen auf etwa 250km geplant, wobei Zwischenstopps vorgesehen waren. So hatten wir die erste Zwischenübernachtung auf dem Campingplatz in Hünfeld. Ein etwas versteckter Platz hinter einem Golfplatz der aber ein neues Waschhaus hat und nicht weit von der Autobahn entfernt ist. Leider gibt es nur einen Schlüssel für das Waschhaus pro Einheit. Das 2. Waschhaus in der Nähe der Rezeption ist m.E. schlecht ausgeschildert. Da es rund um Kassel wegen der Brückenbaustelle in letzter Zeit immer Probleme gegeben hatte, hatte ich vorgesehen, dies weiträumig zu umfahren. Daher legten wir einen Zwischenstopp am Twistesee ein. Unterhalb der Staumauer ist ein kostenfreier Parkplatz und oberhalb ein großer Wohnmobilstellplatz. Kurz vor Homberg habe ich noch einmal getankt, um dann erst in Österreich wieder tanken zu müssen – es ist dort billiger.

Weiter ging es am nächsten Tag nach Ellwangen auf den Campingplatz. Demnächst ist er von der Landesgartenschau umrahmt. Das Waschhaus hat noch den alten Charme, der bereits 2017 war.

Auf der Etappe nach Garmisch-Partenkirchen wurde uns frühzeitig ein Stau im Gebiet um Reutte angezeigt, was sich leider bewahrheitete aber doch nicht so schlimm war, wie befürchtet. In Ehrwald hätte ich fast die Abzweigung unter der Eisenbahnbrücke Richtung Garmisch verpasst.

Und dann wieder der tolle Blick vom Stellplatz auf dem Campingplatz Erlebnis Zugspitze auf die Berge. Im Herrenbereich gibt es 6 Duschen. Dies ist m.E. bei Vollbelegung etwas wenig. Am ersten Tag haben wir noch die Brötchen an der Rezeption bestellt – anschließend wurden diese nur noch bei ALDI gegenüber geholt.

Auf der Zugspitze soll es einen Gletscher geben – aber wo ist er denn? Es ist schlimm zu sehen, wie wenig davon noch übrig ist.

Wenn man auf die Berge fährt, sollte man sich vorher erkundigen, ob alle Bahnen fahren. So sind wir bei Nebel hoch auf die Alpspitze gefahren und wollten mit der Hochalmbahn rüber Richtung Kreuzeck. Leider fuhr die Hochalmbahn nicht wegen Renovierung. Da es nur leicht am Nieseln war (Nebel) fragten wir nach dem Fußweg und es wurde uns gesagt dass es ein Fahrweg bis zur unteren Station der Hochalmbahn ist. Der Weg führte uns von 2050 m auf 1700 m runter. Leider fing es richtig zu regnen an, als wir ca. 150-200 Höhenmeter hinter uns hatten. Da die Straße ein doch recht steiler Schotterweg war und durch den Regen rutschig wurde war es anstrengend zu laufen. Den Muskelkater habe ich noch 4 Tage später in Wade und vorderem Oberschenkel gespürt! Im Nachhinein hätten wir für das letzte Stück nicht den Fahrweg von der Hochalmbahn zum Kreuzeck nehmen sollen, da dieser aufgrund der Nässe doch eine gewisse Bergrutschgefahr hatte. Das entsprechende Schild stand aber erst am Ende kurz vor Kreuzeck!

Als nächstes Ziel fuhren wir dann (wieder mal) nach Riezlern, wobei ich die Abkürzung durch das Tannheimer Tal nahm. Eine schöne Strecke zwischen Reutte und Sonthofen mit reichlich Serpentinen.

Da die Seilbahnen bei entsprechender Übernachtungszahl im Preis enthalten waren, ging es schnell hoch auf die Berge.

Das Nebelhorn machte seinem Namen dann alle Ehre: Nebel! Dies hatte aber den Vorteil, dass wir ohne Schlange sofort in die Kabine konnten und dass meine Frau auch keine Probleme mit der Höhe hatte. Man konnte noch nicht mal die vorherige Kabine sehen. Und dann kam die Bergstation Höfatsblick – und der Nebel war weg. Jetzt ging es schnell nach oben auf den eigentlichen Gipfel mit einem wunderbaren Blick bei Sonnenschein über die Berge und Wolken unterhalb. Einige Wochen später habe ich übrigens bei DMAX in der Dokumentation „Helden der Baustelle“ gesehen, wie die „neue“ Bahn von Oberstdorf zum Höfatsblick gebaut wurde.

Aber bald war die Zeit schon wieder rum, wobei wir in einer Nacht noch ein Gewitter erlebten mit Starkregen und Hagel, das von 0 Uhr bis 6 Uhr mit Blitz und Donner nicht aufhörte.

Auf dem Rückweg machten wir wieder Rast auf dem Campingplatz Tauberromantik in Rothenburg ob der Tauber. Der Weg hoch in die Stadt ist nicht sehr weit und auch bei Sonne und Wärme zu bewältigen. Die sanitären Anlage wurden renoviert und ich habe eigentlich auf noch keinem anderen Campingplatz so viel Platz in einer Dusche gehabt!

Eine letzte Zwischenübernachtung haben wir dann am Silbersee in Frielendorf bei Homberg gemacht. Der Wohnmobilstellplatz direkt neben dem Freizeitpark war gut besucht. Leider gab es nur eine Dusche und eine Toilette. Die Dusche kostete 1 € und die Toilette 0,50 €. Leider verstehen es manche Leute nicht, dass eine Toilette nicht für die Morgenwäsche vorgesehen ist – zumal wenn es nur eine gibt. Es gehen ja nicht alle Leute nur auf die eigene Toillette im Wohnmobil. Der kleine Freizeitpark ist recht nett, wobei es keinen Eintritt gibt aber bestimmte Attraktionen extra kosten. Es gibt einen schönen Rundweg um den See auf dem man auch an der gut besuchten Badestelle des Ortes und am Wellnessparadies (Schwimmbad etc.) vorbeikommt. Im Ort gibt es auch einen Campingplatz, der allerdings etwas von dem Freizeitpark entfernt ist, weshalb wir ihn nicht gewählt hatten.

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