Anfang April sind wir nochmals mit MeinSchiff auf Kreuzfahrt gefahren. Diesmal war es die MeinSchiff 5: 10 Nächte – Atlantikinseln & Tauf-Event Mein Schiff Relax in Malaga – ab Santa Cruz/bis Palma (Santa Cruz (Teneriffa)/Palma (Mallorca).
Die Anreise vom Flughafen Düsseldorf war schon mal spannend, da es auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Essen aufgrund von Bauarbeiten Umleitungen gab. Gut dass wir mehr als 3 1/2 Stunden vor Abflug eingeplant hatten! In Dortmund hieß es beim Umsteigen, dass der Zug in Hamm verspätet bereitgestellt wurde – dann kam er mit mehr als 30 Minuten Verspätung – und dann kam auf der Umleitungsstrecke über Castrop-Rauxel der Stopp mit dem Hinweis, dass man einen anderen Zug vor sich habe der erst noch abgewickelt werden müsste … Wir haben es rechtzeitig geschafft.

Dann sind wir am Flughafen natürlich eine Station zu früh ausgestiegen – wir hätten mit der Hochbahn noch weiterfahren können. Aber eine lange Flughafenhalle ist ja auch schön!
Bei der Kontrolle wurde ich natürlich wieder rausgesucht und musste mein iPad zum Drogentest (Wischtest) vorlegen. War natürlich negativ.
Der Flug war lang, aber das war ja klar. Da der Wind auf Teneriffa aus der „falschen“ Richtung kam (nämlich aus Westen), wurde der Flughafen erst überflogen, dann kam eine 180-Grad-Kurve und das Flugzeug flog einige Kilometer über das von der Sonne überstrahlte Land. Als Folge gab es einige Aufwinde und Luftlöcher und die Landung war extrem hart! Wie wir später hörten mussten andere Flugzeuge an dem Tag durchstarten.

Und dann ging es abends gleich los Richtung Madeira. Auf dieser Etappe hatten wir etwas schräglaufende Dünung, so dass das Schiff teilweise trotz Stabilisatoren ins Schlingern kam.
Madeira hatten wir uns etwas „blumiger“ vorgestellt. Aber wahrscheinlich waren wir zu früh im Jahr hier.
Die MeinSchiff 3 legte kurz nach unserer Ankunft ab und grüßte mit speziell beleuchteten Kabinen. Man kann hier MS 5 erkennen:

Die Rundfahrt ging hoch zum Eira do Serrado. Wenn meine Frau gewusst hätte, was für Straßen das sind, wäre sie nicht mitgefahren. Wir hatten oben aber noch Glück, denn ein anderer späterer Bus erwischte den häufigen Regen voll!
580 Meter über einer Klippe auf einem Glasboden ist auch nicht Jedermanns Sache – aber doch faszinierend.

Abends gab es dann eine tolle Show mit Tanz und Artistik.

Frühmorgens kamen wir in Lissabon an. Leider war die Brücke teilweise im Nebel.

Als wir am Hieronymuskloster waren, fand dort gerade ein Staatsempfang statt. Es war wohl der Irakische Präsident.

Auf dem Weg nach Malaga passierten wir bei starkem Seegang und Wind Gibraltar. Zum Glück liefen die Wellen genau 90 Grad zum Schiff.

Und dann waren wir schon in Malaga, wo die Taufe der MeinSchiff Relax mit einem Konzert von Robbie Williams stattfinden sollte. Wir entschieden uns schon relativ früh nicht auf das Konzert zu gehen. Hintergrund war, dass wir ab 21:45 Uhr einige Zeit nicht zum Schiff fahren konnten, da von unserem Schiff im Bug das Feuerwerk gezündet wurde. Wie sich später rausstellte, wären wir frühestens ab 23 Uhr zurück gekommen!

Das Konzert wurde auf unserem Schiff auf den Sportplatz übertragen, so dass wir die Moderatorin Judith Rakers und die beiden Sänger Giovanni Zarella (war besser als Robbie) und Robbie Williams auch mit bester Stimmung genießen konnten.

Kurz danach ging es schon weiter nach Tanger, wo wir das Cap Spartel anfuhren. Schon auf der Anfahrt hatte ich die Schilder mit dem Hinweis Wildschweine gesehen. Diese Tierchen waren so an die Menschen gewöhnt, dass sie sogar mit Nachwuchs nur 3-4 Meter an die Menschen herankamen. Und der Eber ließ den Bus nicht vom Parkplatz fahren. Er musste von dem Wächter erst mit einem kleinen Leckerbissen bestochen werden.

Auf dem Rückweg sind wir dann durch den Bazar gelaufen. Es war so, wie man sich das vorstellt. Enge Gassen und die Angebote stehen offen direkt an der Wand.
Abends gab es dann den üblichen Show-Abend der Crew-Mitglieder. Einfach nur toll!
In Valencia waren wir von der Markthalle beeindruckt. Alle möglichen Speisen lagen relativ offen in den Auslagen. Interessant war auch die im Untergeschoss befindliche Toilette. Hier konnte man nicht mit Bargeld bezahlen, sondern benötigte entweder eine spezielle Münze oder konnte mit der Kreditkarte den Eintritt erhalten.

Und dann war es schon schnell wieder vorbei und wir kamen morgens in Palma de Mallorca an. Schnell ging es zum Flughafen und dieser Urlaub war wieder vorbei.
