2026 Frankreich

Und wieder ist der Urlaub vorbei. Aber diesmal 3 Wochen war schon eine schöne Zeit.

Im Gegensatz zur Planung haben wir doch einiges „umgeschmissen“. Aber fangen wir mal an.

Erster Stopp war auf dem Campingplatz Hohensyburg, den wir aus früheren Jahren kannten. In der Zwischenzeit wurden die sanitären Einrichtungen auch im „unteren“ Bereich erneuert – super. Uns machte der nächtliche Regen nichts aus. Die Fahrradcamper trockneten dann morgens ihre Sachen im Sanitärhaus.

Da die Entfernung nach Trier, unserem nächsten Zwischenstopp, doch weit war hatten wir uns für Hohensyburg entschieden. In Trier waren wir auch schon mal und auch hier hat sich auf dem Campingplatz Treviris Einiges verändert. Vor allem der große Wohnmobilpark angrenzend an den Campingplatz.

Nächstes Ziel war das Val de Meuse (Montigny le Roi), wo wir schon viele Male übernachtet hatten. Auf dem Weg dorthin haben wir diesmal die Strecke durch Schengen genommen, wo wir auch nochmal günstig tanken konnten, da es in Luxemburg liegt.

In Montigny le Roi waren wir dann überrascht: der Platz existiert zwar noch – war aber jetzt ohne Rezeption nur noch mit einem Automaten und gehört zur Gruppe campingcarpark. Für etwas über 15 € die Nacht war es günstig, wobei die sanitären Einrichtungen sauber aber nach unserem Eindruck noch von vor über 10 Jahren waren. Allerdings: Papier wird auf der Toilette nicht gestellt!

Über Land ging es weiter nach Saint-Sauveur-en-Puisaye auf den Campingplatz Les Joumiers. Abseits vom Ort gelegen aber sehr ruhig an einem kleinen See mit Schwimmbad war es schön. An den teilweise abgeschlossenen WC konnte man erkennen, dass wir Anfang Juni noch vor der Saison waren.

Am nächsten Morgen ging es zur Burg Guedelon, die seit über 30 Jahren mit alten Methoden gebaut wird.

Nach der Burgbesichtigung ging es nach Briare, wo eine Kanalbrücke über die Loire ein kleines „Gegenstück“ zu unserem Wasserstraßenkreuz in Minden ist. Der Camping Martinet (Pago) liegt etwa 2 Kilometer davon entfernt – bei der herrschenden Hitze ein sehr schweißtreibender Fußweg.

Nur wenige Kilometer die Loire entlang liegt flussabwärts das Chateau de Sully, das wir besichtigt haben. An diesem Tag war ein Motorradtreffen in der Stadt – Parkplätze waren aber genug vorhanden. Hier haben wir auf der anderen Flussseite auf dem Camping Le Jardin de Sully übernachtet.

Das Chateau Chambord war unser nächstes Ziel.

In der Nähe liegt der Campingplatz Sandaya Chateau des Marais mit einer tollen Badelandschaft. Zum Schloss waren es mit dem Fahrrad nur 8 Kilometer durch den Wald. Ab und zu konnte man am Wegrand die Spuren von Wildschweinen sehen – und ich meine auch das Grunzen gehört haben. Da wir hier 2 Nächte blieben, war es zu unserem Ziel auf der Isle Noirmoutier dann doch mit ca. 400 km sehr weit.

Endlich waren wir am Camping Sandaya Domaine Le Midi in Barbatre angekommen. Ein toller Platz – nur die Autofahrer auf dem Platz wissen nicht, was 10 km/h sind! Speziell im Eingangsbereich des Schwimmbads wurde viel zu schnell gefahren. Aber die Hinweisschilder in grau gehalten waren ja auch zu unscheinbar! Für diejenigen, die es mögen, gibt es auch morgens Wassergymnastik.

Aber dann war es auch schon wieder vorbei und es ging langsam heimwärts. Da es mit der Ebbe klappte, konnten wir durch die Passage du Gois fahren – mit der Notwendigkeit das WoMo anschließend vom Schlick zu befreien. Auf den ersten beiden Fotos war noch Flut. Auf der Strecke parkten rechts und links überall die Einheimischen und suchten Muscheln und Austern.

Einen Zwischenstopp gab es vor der Brücke von St. Nazaire an der Serpent d’Océan.

Nach gut 250 km waren wir an unserem letzten Ziel angekommen: Mont St. Michel. Auf dem gleichnamigen Campingplatz verbrachten wir zwei Nächte, wobei man auf die (weit entfernte) Toilette auch hier das Papier mitbringen musste. Obwohl man zusätzlich zu den Campinggebühren noch bei der Ausfahrt die Parkgebühren zahlen muss, macht es Sinn auf diesem Campingplatz zu übernachten, da die Shuttlebusse im Preis enthalten sind. Übrigens kann man an der (Hotel-)Rezeption auch Baguette bestellen!

Da wir den Besuch des Omaha-Beach verschoben hatten, ging es dann weiter nach Poix de Picardie auf den Campingplatz Municipal le bois du Picardie. Dies ist ein schöner Zwischenübernachtungsplatz nicht weit von der Autobahn entfernt. Und in 500 Metern Entfernung gibt es auch einen Einkaufsladen. Übrigens wurde hier nicht nur französisch und englisch, sondern auch etwas deutsch gesprochen!

Unsere letzte Zwischenübernachtung war dann der Campingplatz Domaine Provincial de Wégimont nahe Liége. Bei der Einfahrt denkt man sich: bin ich hier richtig? Man fährt auf das Schloss (eine Jugendherberge) zu, muss aber direkt nach der Einfahrtsschranke nach links zur (nächsten) Schranke abbiegen. Der Campingplatz ist geprägt von Dauercampern. Das unterhalb gelegene öffentliche Schwimmbad ist bei warmem Wetter und am Wochenende voll, bietet aber doch eine schöne Abkühlung. Der ganze Park mit See und Spielplatz ist eigentlich mehr als eine Nacht wert“!

Ach und dann noch: da wir unser Fahrzeug auf 3,8t aufgelastet hatten, haben wir für die doch einige Kilometer Autobahn rund 150 € Maut zahlen müssen.

Wer jetzt noch einige Bilder sehen möchte – hier sind sie.